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04. Feb 2016 | News

Wie Tablets in der Sozialen Betreuung ankommen

Software-Anwendungen und mobiles Internet haben in Gestalt des Tablets längst Einzug in die Pflege erhalten. Sind diese digitalen Arbeitshilfen auch eine Bereichung für die ­Soziale Betreuung, bei der zwischenmenschliche Interaktion groß geschrieben wird? Die Aktivieren-Redaktion hat nachgehakt.

Oft ist das mediale Angebot Mittel zum Zweck. Es weckt Erinnerungen oder bringt vergrabenes Wissen zum Vorschein, und die alten Menschen kommen ins Erzählen.

Foto: Jean-philippe Wallet/fotolia.com

Am Anfang heißt es: Ausprobieren! Denn jederzeit abrufbare digitale Inhalte sollen nicht nur dem Betreuungsteam die Arbeit erleichtern, sondern vor allem den Bewohnern Freude bereiten. Das Gertrud-Schäfer-Haus in Jena hat die Aktivierungsmöglichkeiten, die ein Tablet bietet, auf Herz und Nieren geprüft. "Bevor wir uns entschieden haben, Tablets fest in unser Betreuungsangebot einzubinden, wollten wir erst einmal testen, wie die darauf angebotenen Filme, Spiele, Rätsel und Übungen bei den Bewohnern ankommen", so Gisela Guthke, die in Jena die Soziale Betreuung leitet.

Silke Hirschmann, Leitung Soziale Betreuung Pflege­zentrum Bischofsgrün, erzählt: "Bewährt hat sich der Einsatz des Tablets in einer kleinen Gruppe. Zurückhaltende Bewohner werden animiert, wenn sie zunächst erst einmal jemandem zuschauen, der schon mehr Kontakt mit dem Tablet hatte." Weil die webbasierten Anwendungen auch auf anderen internetfähigen Geräten laufen, wie zum Beispiel PCs, kommt das Pflegezentrum mit einem Tablet für alle unsere drei Wohnbereiche sowie die Tagespflege aus. Mittlerweile hat sie die Aktivierungseinheiten mit dem Tablet fest in den Wochenplan aufgenommen. "Denn die Angebote sind optisch ansprechend, transportabel und kompakt. Über das Tablet können wir eine große Palette an Angeboten vorhalten, für die wir sonst mit vielen Ordnern mit Anleitungen und Materialien sowie einem Wagen unterwegs wären", freut sich Hirschmann.

Welche Erfahrungen die Befragten sonst noch gemacht haben, ist Thema in Aktivieren 1/2016 (kostenloses Probeheft).

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Die Soziale Betreuung gewinnt immer mehr an Bedeutung im Pflegealltag. Betreuungskräfte nach §43b müssen koordiniert werden. Alle Beteiligten sind gefordert Tag für Tag neue Konzepte und individuelle Betreuungsangebote zu entwickeln, um die Senioren zu begeistern. Doch woher immer wieder aufs Neue frische Ideen nehmen? Wie lässt sich Abwechslung in den Betreuungsalltag bringen und die Kreativität anregen?

Aktivieren - das Magazin für die Soziale Betreuung unterstützt Sie dabei: Mit Ideen und farbenfrohen Beispielen, die Sie bei der Organisation Ihrer Angebote entlasten und Ihnen neue Impulse für den Betreuungsalltag geben.

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