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27. Feb 2017 | News

Wie Heimbewohner das Internet nutzen

Ob Kommunikation per E-Mail oder Skype, Online-Nachrichten, Spiele oder YouTube-Videos – mit einem Internetzugang surfen immer mehr Bewohner von Pflegeeinrichtungen die digitale Welle. Noch ist die Online-Aktivität aber eher etwas für wenige, oft jüngere Bewohner im Heim.

Senioren bei der Tabletnutzung

Insbesondere Kurzeitpflegegäste bringen häufig ein eigenes Tablet mit. Viele nutzen zum Beispiel gern den Nachrichtendienst WhatsApp oder lesen eine Tageszeitung online.

Foto: fotolia/thodonal

Dabei spielt die Unterstützung der Betreuungsteams oft wichtige Rolle, wie eine Stichprobe der Zeitschrift Aktivieren in der aktuellen Ausgabe zeigt:

Im Haus am Fleinsbach des Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg in Stuttgart gibt es ein Internetcafé. Einige Bewohner schauen dort vor allem Videos an. Eine andere Bewohnerin wurde vom Betreuungsteam auf ihren Wunsch in den E-Mail-Versand eingeführt. Ein- bis zweimal wöchentlich hat sich eine Mitarbeiterin mit ihr an den PC gesetzt und das Schreiben geübt. "Das handhaben wir als Einzelbetreuung und dokumentieren es auch entsprechend", erläutert Jasmin Frühling, Leiterin des Sozialen Dienstes.

Andrea Frenzel, stellvertretende Koordinatorin Soziale Betreuung bei Pflegen und Wohnen Hamburg am Husarendenkmal, hat Alltagsbegleiter im Team und Ehrenamtliche, die beim Surfen und Mailen an den Bewohnercomputern unterstützen. Ein Gruppenangebot zur Webnutzung lohnt laut Frenzel dort noch nicht, weil die Bewohnerwünsche sehr individuell sind: etwa ein Facebook-Profil erstellen oder eine E-Mail-Adresse einrichten.

Nachfrage nach WLAN steigt

Im Katharinenhof der Casa-Reha in Hannover leben hingegen vier Bewohner, die im Internet sehr selbstständig aktiv sind, mit ihrem eigenen Laptop und einem Surfstick, wie Karolina Czyszczon berichtet, die dort den Sozialen Dienst leitet: "Generell beobachten wir eine steigende Nachfrage nach WLAN. Auch von Angehörigen, die zum Beispiel ihr Tablet mitbringen, um Fotos zu zeigen. Ich denke, in spätestens zehn Jahren muss ein Internetangebot auf jeden Fall zum Standard gehören."

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Tipp für Tablet-gestütztes Aktivieren: Memocare enthält ein Aktivierungsangebot als Paekt für die Gruppen- und Einzelbetreuung und kann individuell auf jeden einzelnen Bewohner zugeschnitten werden.

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Die Soziale Betreuung gewinnt immer mehr an Bedeutung im Pflegealltag. Betreuungskräfte nach §43b müssen koordiniert werden. Alle Beteiligten sind gefordert Tag für Tag neue Konzepte und individuelle Betreuungsangebote zu entwickeln, um die Senioren zu begeistern. Doch woher immer wieder aufs Neue frische Ideen nehmen? Wie lässt sich Abwechslung in den Betreuungsalltag bringen und die Kreativität anregen?

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