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25. Feb 2020 | News

Wie Betreuende bei Ängsten und Sorgen Beistand leisten

Wahrnehmen und wertschätzen, was für das Gegenüber jetzt wichtig ist, und dabei einfach da sein –  mit dieser Haltung gelingt es häufig, dass alte Menschen sich in diesem Moment aus ihren belastenden Gefühlen lösen können.

Traumata werden im Alter häufig dann reaktiviert, wenn sich die persönliche Lebenssituation gravierend verändert – etwa nach dem Tod des Lebenspartners.

Foto: AdobeStock/didesign

Ein solches Verhalten empfiehlt Beraterin Martina Feulner, wenn Bewohner den Folgen traumatischer Erlebnisse ausgesetzt sind. Dazu gehören beispielsweise Ängste, das Gefühl, verfolgt zu werden, Scham, Verwirrung, emotionale Überflutung und Erstarrung. Das Wissen um Traumata, ihre Ursachen und Möglichkeiten, ihnen gut zu begegnen, ist für Mitarbeitende in der Sozialen Betreuung ein Schlüssel zum Verstehen von Verhaltensweisen Betroffener, so die Expertin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

Auslöser, die Traumata wieder hochkommen lassen, können bestimmte Geräusche, Gerüche oder auch Begegnungen mit Menschen sein, die das in der Kindheit Erlebte wieder wachrufen. In Situationen, in denen Traumata wieder aktiviert werden, ist es laut Feulner wichtig, die Betroffenen mit ihren Gefühlen ernst zu nehmen. Das bedeutet, die Gefühle nicht zu verharmlosen, kleinzureden oder wegzuwischen, sondern Sorge, um das Gegenüber zu zeigen.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

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Bei uns zu Hause

Spiele

Bei uns zu Hause

In Erinnerungen schwelgen und gemeinsam ein gemütliches Zuhause einrichten. Liebevoll gestaltete Möbel auswählen und über die "Kochhexe" oder den "Nierentisch" aus früheren Zeiten miteinander ins Gespräch kommen: All das und vieles mehr hält das Biografiespiel "Bei uns zu Hause" für die Mitspieler bereit. Einfach die "Zimmer" der Wohnung auslegen und schon kann es losgehen. Beim gemeinsamen Einrichten mit Möbeln und Dekorationsgegenständen plaudern die Teilnehmer über Erlebnisse rund um die Themen Wohnen, Arbeit und Freizeit. Neben den visuellen Reizen unterstützen biografische Fragekarten die Spielleitung: Wie sieht Ihr Lieblingssessel aus? Hatten Sie früher einen Kachelofen? Welche Blumen mögen Sie besonders? So gelingt es ganz nebenbei, mehr über die Lebensumstände der Teilnehmer zu erfahren. Und die fachkundigen "Inneneinrichter" sind sicherlich mit viel Spaß dabei!

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