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15. Jan 2019 | News

Werkzeuge für eine methodische Angebotsplanung

Wird die Angebotsplanung verschriftlicht, hilft dies nicht nur Berufseinsteigern, alle wesentlichen Aspekte im Blick zu halten. Durch das Planen und Aufschreiben entsteht bereits eine klare Struktur des Angebots. Es wird durchdacht und nichts vergessen. Besonders hilfreich ist dies, wenn die Routine bei der Angebotsplanung noch fehlt.

Eine Liste oder Checkliste kann vor allem bei großen und wiederkehrenden Angeboten und Festen gleich zum Abhaken der bereits erledigten Dinge genutzt werden und beispielsweise mit Mengenangaben immer aktualisiert werden. In einer Tabelle können Betreuende nach eigenem Ermessen die wichtigsten Inhalte für eine Ablaufplanung eines Angebots aufführen.

Foto: Werner Krüper

Die Verschriftlichung macht es zudem leichter, die Planung später auf ein ähnliches Angebot zu übertragen. Werden fertige Konzepte verwendet, zum Beispiel aus Fachzeitschriften oder aus dem Internet, sollten diese unbedingt an die Gruppe angepasst und die Änderungen verschriftlicht werden. Empfehlenswert ist nach Aktivieren-Autorin Andrea Goldhahn eine zeitsparende, übersichtliche Form. Hier stehen vor allem drei Möglichkeiten zur Verfügung: eine Liste, eine Tabelle oder eine MindMap.

Listen wie Tabellen haben, wie die Lehrerin für Pflegeberufe in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren schreibt, beide den Nachteil, dass zur besseren Lesbarkeit oft mehrere Seiten genutzt werden müssen. Eine MindMap hingegen ist ein grafisches Hilfsmittel, das zur visuellen Darstellung eingesetzt werden kann und Gedanken und Idee abbildet, ähnlich einer Gedächtnislandkarte. Warum sie häufig das Mittel der Wahl ist,
steht in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.
 
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10-Minuten-Aktivierung als Methode

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10-Minuten Aktivierung als Methode

Vielerorts setzen Pflegekräfte und Betreuer auf die motivierende Kurzzeitaktivierung. Doch wie ist die Methode für neue Bewohnergenerationen zu variieren? Was ist zu tun, um demenziell erkrankte Menschen in ihren Reaktionen noch besser zu verstehen und einzubeziehen? Die Erfinderin der 10-Minuten-Aktivierung, Ute Schmidt-Hackenberg, bringt die Methode auf den Punkt, ergänzt und erweitert sie. Als Betreuer erfahren Sie anhand vieler Beispielsituationen aus der Praxis, wie Sie durch besseres Verständnis der Körpersprache noch erfolgreicher aktivieren. Ergänzende Informationen zum Umgang mit veränderter Bewohnerklientel oder der neuen Bewohnergeneration, zu Angehörigenabenden und dem Einbezug des Einrichtungsumfeldes runden das Handbuch ab.

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