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04. Mai 2015 | News

Werkraum bringt Erfolgserlebnisse

Zum Selbermachen haben die Bewohner des Phönix Haus Erikaneum in Olsberg (Hochsauerland) jetzt jede Menge Möglichkeiten: Durch die Unterstützung einer Bürgerstiftung wurde in der Seniorenresidenz im Stadtteil Bigge ein Werkraum eingerichtet. Und der wird gut angenommen.

Die Bürgerstiftung "Wir in Olsberg" hat den neuen Werkraum im Erikaneum möglich gemacht. Die Senioren nehmen das Beschäftigungsangebot gerne wahr. Foto: contrastwerkstatt/ Fotolia.com

Selber etwas machen – das weckt Aktivität und gibt ein Gefühl der Zufriedenheit. Die neue Werkbank im Erikaneum bietet alles, was der Heimwerker braucht, wie die WAZ berichtet. Handschmeichler aus Speckstein sind dort schon entstanden, ebenso Vogelhäuschen aus Bausätzen oder ein großer Baum, an dem künftig das Werkzeug hängen wird. Einige Dekoartikel wurden im neuen Werkraum bereits angefertigt, die dann auf Basaren oder beim Tag der offenen Tür verkauft wurden. Mit dem Erlös hat die Einrichtung neue Bausätze oder anderes Material angeschafft, erzählt Einrichtungsleiter Torben Kissel.

Geschulte Mitarbeiterinnen leiten die Senioren an. Ziel des Projekts: "Der Werkraum bietet für unsere Bewohner Abwechslung im Alltag", erklärt Heimleiter Kissel, "und natürlich hilft er auch dabei, die Senioren zu aktivieren."
Motorische Fähigkeiten erhalten und fördern ist aber nur ein Aspekt: "Wenn hier etwas gebastelt worden ist, haben die Bewohner ein Erfolgserlebnis - und das ist immer auch positive Motivation", weiß Andrea Ripke vom Team des Erikaneums.

Therapiegang 2

Sonstiges

Therapiegang 2

Ideal für Einrichtungen, die mit frischem Wind immer wieder neue Anregungen präsentieren wollen: Das zweite, achtteilige Bilderset aus der Reihe "Therapiegang" belebt Flure wie Gruppenräume in stationären Einrichtungen. Neuer Wandschmuck und neues Therapieangebot: Alte Menschen verweilen, betrachten die Bildgeschichte "Hänsel und Gretel", erinnern sich und kommen ins Gespräch. Märchengestalten aus der Kindheit sprechen auch demenziell erkrankte Menschen an, setzen Gesprächsanreize für Senioren, Angehörige und Pflegekräfte.

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