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02. Aug 2016 | News

Trinkangebote gegen Flüssigkeitsmangel

Soziale Betreuung und Pflege verfolgen ein gemeinsames Ziel und ergänzen sich gegenseitig. Besonders deutlich wird das beim Thema Trinken und Getränke. Hier kann die Soziale Betreuung die Pflege bei der Flüssigkeitsversorgung maßgeblich unterstützen.

Eine ältere Dame sitzt draußen und hält lächelnd ein Glas Traubensaft in der Hand.

Regelmäßige Prost-Runden fördern die Lust, etwas zu trinken, etwa bei Spielen, bei Sprichwörter- oder Rätselrunden oder bei Geburtstagen.

Foto: Werner Krüper

Gerade jetzt im Sommer trinken viele Bewohner nicht genug. Wie das Team Soziale Betreuung passende Durstanreger und Lustmacher kreiert und damit die ausreichende Flüssigkeitsversorgung der Bewohner fördert, erfahren die Leser der Zeitschrift Aktivieren in der aktuellen Ausgabe.

Im Rahmen der Biografiearbeit mit den Bewohnern als auch im Dialog mit Angehörigen gilt es, biografisch verankerte Trinkgewohnheiten beziehungsweise alte Strukturen, Vorlieben und Abneigungen zu erfahren, an die Mitarbeiter anknüpfen können, um diese Erkenntnisse beim individuellen Getränkeangebot und Trinkverhalten zu berücksichtigen.

Damit alle an der Pflege und Betreuung Beteiligten auf diese Erkenntnisse zugreifen können, ist es laut Aktivieren-Autorin Eva Diamant wichtig, diese im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit weiterzugeben und zu dokumentieren.

Ihr Tipp: "Machen Sie aus dem alltäglichen Trinken etwas Besonderes, erzeugen Sie Aufmerksamkeit und Abwechslung. (Mineral-)Wasser ist optisch farblos und geschmacksneutral." Mit nachlassender Sehfähigkeit werde dieses Getränk schlecht wahrgenommen und sei damit oft uninteressant.

Mit welchen Getränken und Ritualen Betreuungskräfte sonst noch zum Trinken animieren, verrät das Autorenduo Eva Diamant und Cornelia Haar (Autorinnen von den Büchern Themenorienterte Aktivierung und Spielkarten) im aktuellen Heft.

Sie kennen Aktivieren noch nicht? Dann bestellen Sie sich noch heute Ihr persönliches Probeexemplar.

Erinnerungen lebendig machen

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Erinnerungen lebendig machen

Wie erreicht man demenziell erkrankte Menschen? Mit dem "Bilder- und Fühlbuch" von Ulrike Mücke! Einfache, klare Abbildungen laden zum Betrachten und Erzählen ein. Auch der Tastsinn wird angesprochen, denn einige Alltagsgegenstände lassen sich "erfühlen". Vom porösen Material eines Schwamms bis zur rauen Oberfläche eines Reifens. Ob in der Einzelbetreuung oder der Gruppenstunde: Die Themen Haushalt, Badezimmer, Küche, Obst und Gemüse, Werkzeuge und Garten wecken Erinnerungen. Jede Abbidlung ist um biografische Fragen ergänzt. So starten Betreuungskräfte sofort und ohne Vorbereitung in vergnügliche Aktivierungsrunden.

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