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18. Dez 2018 | News

Textilmuseum bietet Anknüpfungspunkte für Biografiearbeit

Seit Oktober 2017 bietet die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach individuelle Gruppenführungen für Menschen mit Demenz und Angehörige im TextilTechnikum der Stadt an – etwa zu den Schwerpunktthemen "Nähen und Stoffe", "Maschinen und Geräte" oder "Spinnrad, Spindel und Flachs".

Erinnerungsbegleiter nehmen Menschen mit auf die Reise in die Vergangenheit.

Foto: Sozial-Holding-Mönchengladbach

Betreut werden die Gäste dabei von zwei Fachleuten der Sozial-Holding und speziell geschulten ehrenamtlichen Erinnerungsbegleitern. Es wurden spezielle Themengebiete entwickelt, die sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Besucher ausrichten lassen, etwa Mode, Arbeitsleben und Märchen. Letzteres lädt in ein, dem Erzählen zu lauschen oder gemeinsam ein Märchen zu erzählen. Währenddessen wird an einem historischen Spinnrad ein Faden gesponnen. Utensilien, alte Märchenbücher, Spindeln, Stroh und Goldfaden fördern die Erinnerung an Märchen mit einem textilen Bezug.

Bei allen Führungen mit und ohne Thema wird nur ein Rahmen gesetzt, alles bleibt offen. Die demenziell veränderten Menschen bestimmen, wo die Reise und ihre Erinnerungen hingehen. Mehr dazu steht in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

Vertellekes - das neue

Spiele

Vertellekes - das neue (Spiel)

Das neue Vertellekes besticht durch farbenfrohe und noch besser zu unterscheidende Spielkarten, variable Spielfeldgestaltung durch auslegbare Karten, neue Themenbereiche wie Schlager- und Stichworträtsel, neue Fragen für bekannte Rätselarten wie Wortsammlung und Redensartenrätsel. Die erweiterte Spielanleitung erläutert neue Erkenntnisse in der Betreuung demenzkranker Menschen und erweitert die Sicht auf das Spiel und die Einsatzmöglichkeiten. Beieinandersitzen, sich etwas "vertellen", Geschichten erzählen: Das ist der Grundgedanke dieses Frage- und Antwortspiels für ältere Menschen. Das Spiel soll Anstöße geben zum Erinnern, Nachdenken, Schmunzeln und Singen. Ohne Versagensangst und Leistungsdruck nehmen die älteren Menschen Positives wahr, sehen ihre eigene Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl gefördert, lernen sich gegenseitig kennen, haben ein Gemeinschaftserlebnis und tauschen Erfahrungen aus. Dieses Spiel ist in der Altenhilfe ideal und langfristig einzusetzen - bei minimaler Vorbereitungszeit.

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