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18. Mai 2018 | News

So fördern Betreuende die Mobilität alter Menschen

Mit einem gezielten Mobilitätstraining stärken Betreuende das Selbstbewusstsein alter Menschen und wirken einem sozialen Rückzug entgegen. Die Seniorenresidenz Rheinallee in Bonn zeigt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren, wie es geht.

Die Balancestrecke ist eine der Stationen im Parcour, in dem sich die Bewohner sportlich betätigen.

Foto: Seniorenresidenz Rheinallee

Fünf Tage die Woche steht Sport auf dem Veranstaltungsplan für die Bewohner. Hinzu kommt gezieltes Mobilitätstraining in der Gruppe sowie in der Einzelbetreuung. Gezieltes Mobilitätstraining, Gymnastik und Kraft-Balance-Training sind die drei Bausteine, auf die das Konzept der Einrichtung in der Sozialen Betreuung baut. "Fit und mobil zu sein bis ins hohe Alter hilft, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, stärkt die Psyche und das Selbstbewusstsein. Zudem sinkt das Sturzrisiko, Ängste werden genommen", weiß Sarah Seemann, die das Konzept entwickelt hat und mit Natascha Basynets, Stellvertretende Leitung Sozialer Dienst, in Aktivieren vorstellt.

Besonders bewährt hat sich das Training in einem Parcours, der aus sechs Stationen besteht. Dort gibt es zum Beispiel einen Slalom, der mit Klebestreifen am Boden aufgeklebt wird, eine Balancestrecke, Steighindernisse und Ballwurf-Übungen. Der Parcours kann mit wenigen Hilfsmitteln, wie Seilen, Handläufen, Gymnastikringen und -bällen, aufgebaut werden. Zusätzlich werden die Bewohner dabei unterstützt, möglichst viele Wege innerhalb der Einrichtung zu Fuß zurückzulegen.

Die Teilnehmer sind regelmäßig dabei geblieben, haben sich gegenseitig motiviert, sind selbstbewusster geworden. Einige konnten sogar wieder auf den Rollstuhl verzichten. "Wir finden es einfach großartig, was unsere Bewohner alles geschafft haben und sind richtig stolz auf jeden Einzelnen" freut sich Seemann.

Den Parcours im Detail mit einzelnen Übungen beschreiben die Autorinnen ausführlich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Sie kennen das Magazin noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar!

Buchtipps: Bewegen, Trainieren, Denken und Menschen mit Demenz bewegen, beides von Bettina M. Jasper

Wabe

Spiele

Wabe

Zahlen, Farben, Legespaß: Als Gedächtnis- und Konzentrationstraining konzipiert, ist das Wabe-Spiel ideal in der sozialen Betreuung einzusetzen. Es gilt, gemeinsam ans Ziel zu gelangen. Oder im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Zahlreiche Spielvarianten zur individuellen Gestaltung erlauben es der Spielleitung, auch demenziell Erkrankte einzubeziehen. Die Schwierigkeitsgrade lassen sich variieren. Ob beim Legen von Farb- oder Zahlenstrahlen, beim Erwürfeln und sammeln von Zahlen: Der gemeinsame Spielspaß ist in jedem Fall garantiert. Karton im Format 25,8 x 15,8 x 5 cm mit 49 Sechsecken, einem Farbwürfel, zwei Augenwürfeln und Spieleanleitung.

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