Created with Sketch.

14. Jan 2015 | News

Selbstbestimmung & Körperpflege: Was will der Bewohner?

Auch Menschen mit Demenz möchten selbstbestimmt handeln. Die Körperpflege ist dabei oft ein schwieriges Feld. In der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege finden Pflegekräfte Tipps, wie Sie die Selbstbestimmung beim Bewohner fördern und kritische Situationen lösen können.

Altenpflege Selbstbestimmung

Das Selbstbestimmungsrecht des pflegebedürftigen Bewohners ist immer ausschlaggebend. Foto: Werner Krüper

Wenn wir uns mit Selbstbestimmung und selbstbestimmtem Verhalten in der Pflege auseinandersetzen ist es hilfreich, erst einmal die Begrifflichkeiten darzulegen. Zu Recht stellt sich nämlich die Frage, ob wir Selbstbestimmung auch dann als solche akzeptieren, wenn wir vermeintlich "schon wissen, was gut für den Anderen" ist. Die Qualitätsmanagement-Expertin Claudia Heim sagt: "Selbstbestimmung bedeutet, dass die betroffene Person sich selbst Attribute zuweist, dass der Mensch bestimmt, wer er ist. In diesem Zusammenhang möchte er auch so wahrgenommen werden. Selbstbestimmung zeigt den Weg auf, den jemand beschreiten möchte, und er erwartet, dass dies so respektiert wird. Dies gilt auch für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind", so Heim.

Was uns einerseits als selbstverständlich erscheinen mag, ist andererseits durchaus eine Herausforderung im täglichen Umgang mit Bewohnern. Dies gilt vor allem dann, wenn es um die direkte Pflege geht, beispielsweise die Morgentoilette. Selbstbestimmung beruht nicht nur auf logischen Denkvorgängen und rationalem Erkennen. Sie ist vielmehr auch Ausdruck emotionaler Grundstimmungen und geprägt durch das eigene Erkennen im Auge des Anderen. Somit sind Pflegekräfte ein Spiegel für Bewohner und umgekehrt. Im Alltag bedeutet dies, dass zwischenmenschliche Begegnungen, mögen sie erfreulich sein oder nicht, immer mit beiden Personen zu tun haben.

Wie Pflegekräfte dies in der täglichen Praxis umsetzen können und welche Lösungen es für die Körperpflege gibt, lesen Sie in der In der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege.

Die Zeitschrift Altenpflege

Maerchen fuer Menschen mit Demenz

Bücher

Märchen für Menschen mit Demenz

Aus der Kindheit vertraute Märchen wecken auch bei Menschen mit Demenz häufig Erinnerungen. Dr. Angelika B. Hirsch, Vizepräsidentin der europäischen Märchengesellschaft, bietet allen Interessierten eine fundierte Anleitung zum Einsatz von Märchen in der Altenhilfe. Ganz praktisch lässt sich anhand von 18 Beispielmärchen der Ablauf und die Struktur einer Aktivierungsstunde verfolgen. Basisinformationen zur Krankheit Demenz und zum Umgang mit erkrankten Menschen runden den Ratgeber ab. Fachkräfte des sozialen Dienstes, Betreuungsassistenten und pflegenden Angehörige profitieren von diesem kompakten Handbuch.

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok