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21. Mai 2015 | News

Schwerhörigkeit bei Bewohnern erkennen

Hörverlust ist in vielen Fällen ein schleichender Prozess. Wichtig ist, einen Hörverlust frühzeitig zu erkennen, um einer weiteren Verschlechterung des Gehörs vorzubeugen.

Foto: Grey59/pixelio.de

Betroffenen ist häufig gar nicht bewusst, dass sie Probleme mit dem Gehör haben. Es fällt beispielsweise schwer, Töne und Geräusche wahrzunehmen, wodurch Gespräche mit anderen Menschen immer schwieriger werden. Oft werden die ersten Anzeichen von Hörverlust erst einmal verdrängt, weil Betroffene durch ihr vorhandenes Restgehör einigermaßen im Alltag zurechtkommen. Wird ein Hörverlust frühzeitig erkannt, können Betroffene optimal von einer geeigneten Behandlung profitieren. Neben genetischen und altersbedingten Gründen kann Hörverlust durch Lärm - was eine der häufigsten Ursachen ist - entstehen. Aber auch Infektionen wie Meningitis, Mittelohrentzündungen oder die Einnahme von Medikamenten können ein Auslöser sein.

Welche Lösungen gibt es?

Sobald sich die ersten Anzeichen bemerkbar machen, sollten Betroffene einen HNO-Arzt aufsuchen. Je nach Art und Schweregrad des Hörverlusts gibt es unterschiedliche Lösungen. Reicht ein Hörgerät nicht mehr aus oder kann aus medizinischen Gründen nicht getragen werden, kommen Hörimplantate infrage - wie das Cochleaimplantat.
Dieses kann den Hörsinn wiederherstellen, da es die Funktion der defekten oder nicht vorhandenen Haarzellen in der Gehörschnecke ersetzt. Es besteht aus einem internen Implantat und einem externen Audioprozessor. Der Audioprozessor nimmt die Schallwellen aus der Umgebung auf und übermittelt diese über die Spule an das Implantat.Dieses leitet die Signale mittels Hörnerv an das Gehirn, wo sie als akustisches Ereignis wahrgenommen werden.

Este Anzeichen von Hörverlust können sein:

  • Das Verstehen fällt in lauter Umgebung schwer.
  • Betroffene haben den Eindruck, dass ihre Gesprächspartner nuscheln und bitten häufig darum, Gesagtes zu wiederholen.
  • Ein passives Verhalten während Unterhaltungen.
  • In vielen Situationen stimmen Menschen mit Hörbeeinträchtigung oft zu oder nicken einfach mit dem Kopf, wenn sie etwas nicht verstanden haben.
  • Sie achten vermehrt auf Körperhaltung und Gesten oder versuchen von den Lippen zu lesen.
  • Gesprächsrunden oder sogar der soziale Kontakt werden gemieden.
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