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26. Apr 2019 | News

Ressourcen und Fähigkeiten im Blick

In wenigen Monaten starten die neuen Qualitätsprüfungen. Höchste Zeit also für stationäre Pflegeeinrichtungen, sich mit den Anforderungen in den einzelnen Qualitätsbereichen und mit dem Ablauf des Prüfverfahrens vertraut zu machen. So steht etwa im Qualitätsbereich 1 der Status von Mobilität und Selbstversorgung auf dem Prüfstand.

Foto: Werner Krüper

Der Qualitätsbereich 1 in der neuen Qualitätsprüfrichtlinie (QPR) überprüft die Umsetzung einer individuellen aktivierenden Pflege in den Themenfeldern beziehungsweise Modulen Mobilität und Selbstversorgung. Dabei steht der Bewohner mit seinen Bedürfnissen und Bedarfen im Mittelpunkt. Eine unzureichende Unterstützung wird als eingetretene negative Folge für den Bewohner bewertet. Wie der Verlauf von Informationserfassung, Plausibilitätskontrolle und Inaugenscheinnahme vor Ort durch den Prüfer im Einzelnen vorgesehen ist, bescheibt Heike Jurgschat-Geer im dritten Teil ihrer Beitragsserie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege. So erfolge zunächst durch den Mitarbeiter des MDK eine eigene Informationserfassung zu dem jeweiligen Bewohner der Stichprobe. Anschließend verschaffe sich der Prüfer einen Überblick über die Versorgungssituation und den individuellen Bedarf des Bewohners. Danach betrachte und bewerte er die Unterstützungsleistungen und die Versorgungssituation anhand von Leitfragen und stellt fest, ob es bei der Plausibilitätskontrolle Auffälligkeiten gibt, so Jurgschat-Geer.

Anhand der im Qualitätsbereich 1 aufgeführten Qualitätsaspekte Mobilität, Ernährung und Flüssigkeitsversorgung, Kontinenzverlust/Kontinenzförderung und Körperpflege stellt Jurgschat-Geer dar, nach welchen Kriterien die pflegefachliche Risikoeinschätzung stattfindet und welche Kategorien für die Bewertung dieser Einschätzungen zum Tragen kommen. In der Mai-Ausgabe von Altenpflege wird die Autorin alle wichtigen Aspekte hinsichtlich der Prüfung des Qualitätsbereichs 2 "Unterstützung bei der Bewältigung von krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen" vorstellen.

Werte gehen heute anders

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Werte gehen heute anders

Mitgefühl, Professionalität, Sicherheit , Lebensqualität: Werte bestimmen unser Denken, unser Handeln, Empfinden und Wohlbefinden. Welche Werte sind Ihnen in Ihrem Leben und bei Ihrer Arbeit wichtig? Was tun Sie, wenn Ihre Werte mit den Werten Ihres Arbeitgebers, der Kolleg:innen oder Pflegebedürftigen in Konflikt geraten? Das Buch will Denkanstöße geben und Fragen stellen. Denn Im täglichen Miteinander geht es häufig darum, eine Balance zu finden. Nutzen Sie die Anregungen und Hilfsmittel wie zum Beispiel das Wertequadrat. Und gestalten Sie dann Ihren Arbeitsalltag in der Pflege glücklicher und zufriedener.

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