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28. Sep 2015 | News

Pflege-Mindestlohn gilt ab Oktober auch für Betreuungskräfte

Ab dem 1. Oktober 2015 gilt der Pflege-Mindestlohn auch für die 45.000 Betreuungskräfte in der teil- und vollstationären Altenpflege. Alltagsbegleiter und Assistenzkräfte in der Sozialen Betreuung erhalten damit nicht mehr nur den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8.50 Euro, sondern den höheren Pflege-Mindestlohn.

Der Pflege-Mindestlohn gilt ab Oktober auch für Betreuungskräfte, die als Mini-Jobber beschäftigt werden.

Foto: Susanne El-Nawab

Dieser wird damit auf die Berufsgruppe der Betreuungskräfte ausgeweitet und beträgt pro Stunde 9,40 Euro im Westen und 8,65 Euro im Osten. Hauswirtschaftskräfte sind von den Änderungen jedoch nicht betroffen.

In der letzten Pflegemindestlohn-Kommission war zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern und Regierung vereinbart worden, dass die Betreuungskräfte ab Oktober statt des gesetzlichen Mindestlohns den erheblich höheren Pflege-Mindestlohn bekommen. Das wird jetzt umgesetzt. Der Mindestlohn in der Pflegebranche steigt bis 2017 kontinuierlich auf 10,20 Euro (West) und 9,50 Euro (Ost) an. Die nächste Anpassung erfolgt zum 1. Januar 2016. Dann wird der Pflege-Mindestlohn auf 9,75 Euro erhöht.

Die Bundesregierung hatte mit der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes Eins die Zahl der Betreuungskräfte von 25.000 noch einmal um 20.000, auf nunmehr 45.000, erhöht. Derzeit steht eine Betreuungskraft je zwanzig Bewohnern einer Pflegeeinrichtung zur Verfügung, die diese bei der Bewältigung des Alltags unterstützend begleitet und die Pflegekräfte bei den nicht-pflegerischen Aufgaben entlastet.

Therapiegang 2

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Therapiegang 2

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28. Sep 2015

Es ist gut, das die Betreuungskräfte für Alltags- und Assistenzkräfte einen erhöhten Mindeslohn bekommen. Was ist mit der Festigung in gesetzliche Lohn-, Gehaltsgruppierungenden der bisherigen Pflegekräftegruppen? A. Altenpflegeentgelte müssen strukturiert werden. -1. Die Ausbildung ist stellenweise betrieblich, funktionär und länderspezifisch geregelt -2. Siehe Ausbildungsstand sowie nach Pflegejahren im gesamten Aufstiegsbild. -3. Nach Erfolg, Wissen, Berufung individuell, sowie nach Aufwand und Zeit. (Halbtags, Vollzeit). -4. Nach Eignung und Berufung für höhere Qualifikationen im Berufsbild. B. Seit langem werden gesetzliche höhere Einstiegsgehälter für Pflegeangestellte gefordert. Pflege in Deutschland ist eine hoheitliche Aufgabe. Pflegeangestellte haben es schwer sich kraftvoll zu organisieren bzw. in einer Forderung mit dem Mittel des Streiks auf ihren Missstand aufmerksam zu werden. Somit ist ihnen jegliche Druckfunktion genommen, da jeder Streik einen Notstand auslösen würde. Ich bin der Auffassung, das hier der Gesetzgeber aufgerufen ist. Die Gehälter der Pflegeangestellten, sollten wie die im öffentlichen Dienst bzw. die der Diäten der Abgeorneten prozentual angepasst werden. 1. Schwesternhelferinnen – Altenpflegehelfer, Altenpflegehelferinnen DRK-Deutsches Rotes Kreuz- Ausbildung bis zu 8 Wochen bis zu einem halben Jahr Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 1600 Euro. (Vollbeschäftigung) 2. Pflegehelfer, Pflegehelferinnen mit mindestens 1 jähriger Ausbildung Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 1800 Euro. (Vollbeschäftigung) 3. Arzthelfer, Arzthelferinnen mit mindestens 3 jähriger Ausbildung Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 2000 Euro. (Vollbeschäftigung) 4. Rettungsassistenten, Pflegeassistenten mit mindestens 2 – 3 jähriger Ausbildung Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 2300 Euro. (Vollbeschäftigung) 5. Pflegeassistenten, Pflegehelfer (kl. Examen mit einem Jahr beruflich) mit mindestens 3 jähriger Ausbildung Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 2500 Euro. (Vollbeschäftigung) 6. Examinierte Hebammen, Examinierte Krankenschwestern, -pfleger, examinierte Gesundheitspfleger, Gesundheitspfleger(innen) Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 2600 Euro. (Vollbeschäftigung) 7. Examinierte Altenpflegerinnen Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 2800 Euro. (Vollbeschäftigung) Der Unterschied zu Krankenschwestern, bzw. examinierten Gesundheitspflegern-, Pflegerinnen im Gehaltszuspruch-niveau, liegt begründet in der gleichen Ausbildung mit dem Bezug auf das bereits ausgebildete Fachwissen in der Altenpflege. 8. Wohnbereichsleiter, Wohnbereichsleiterinnen Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 3200 Euro. (Vollbeschäftigung) 9. Pflegedienstleiter, Pflegedienstleiterinnen Monatsgehalt bei 40 Stunden Woche nicht unter 3600 Euro. (Vollbeschäftigung) Fort- und Weiterbildungen wie Qualitätsbeautragte(r), Hospizpflegekräfte, usw. bedingen darüber hinaus eine vereinbarte Gehaltsniveauregelung zwischen den Parteien. Bitte setzt euch dafür ein. Mit besten Grüßen

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