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15. Okt 2019 | News

Mit gezieltem Training Stürze verhindern

Da Senioren leichter an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, benötigen natürliche und automatisierte Bewegungsformen mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist das Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht unter Gleichgewichtsanforderungen sehr effektiv. Dieses sollte vielfältig, variantenreich und alltagsnah erfolgen.

Fehlt dauerhaft die Notwendigkeit, zum Beispiel, präzise zu steigen, so verlernt der Mensch die Fähigkeit, Schritte genau zu setzen, und das Unfallrisiko in fordernden Situationen steigt.

Foto: Werner Krüper

Das empfiehlt Harald Jansenberger, Experte der Pedalo-Akademie unter anderem zum Schwerpunkt Sturzprävention. Im Vordergrund stehe beim Training die simultane Verarbeitung der Sinne, die idealerweise unterschiedliche Informationen lieferten, schreibt Jansenberger, Inhaber des gleichnamigen Instituts, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. "Zum Erhalt der Selbstständigkeit kommt es weniger auf die Auswahl der Übungen, sondern vielmehr auf die richtige Intensität an. Bewusste aktive und vielfältige Bewegung fördert und erhält somit die Funktionen unserer Sinnesorgane, welche wichtige Fähigkeiten und die Grundlage unserer Verhaltens- und Bewegungskontrolle liefern", so der Experte.

Durch das Scheitern zum Lerneffekt
Sein Tipp: Wer Bewohner beim Gleichgewichtstraining anleitet, sollte sie immer wieder motivieren, mit subjektiv erlebter hoher Schwierigkeit zu üben. Denn nur durch das Scheitern an der Übung beginnt das motorische System zu lernen. Für Bewegungsangebote heißt das: "Bieten Sie entsprechende Übungen mehrmals die Woche bis täglich über wenige Minuten an. Und das möglichst alltagsspezifisch."

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

Therapiegang 2

Sonstiges

Therapiegang 2

Ideal für Einrichtungen, die mit frischem Wind immer wieder neue Anregungen präsentieren wollen: Das zweite, achtteilige Bilderset aus der Reihe "Therapiegang" belebt Flure wie Gruppenräume in stationären Einrichtungen. Neuer Wandschmuck und neues Therapieangebot: Alte Menschen verweilen, betrachten die Bildgeschichte "Hänsel und Gretel", erinnern sich und kommen ins Gespräch. Märchengestalten aus der Kindheit sprechen auch demenziell erkrankte Menschen an, setzen Gesprächsanreize für Senioren, Angehörige und Pflegekräfte.

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