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25. Aug 2020 | News

Individuelles Webradio für Bewohner gestalten

Herkömmliche TV- und Radioprogramme passen selten zu den Bedürfnissen alter Menschen im Pflegeheim. Ein hauseigener Radiosender, individuell bestückt, lässt sich relativ leicht etablieren und macht Freude.

Besser zielgruppengerecht senden per Webradio: Denn herkömmliche Radiosender sind für kleine, geschlossene Räume gemacht. Auch deshalb passen sie nicht zum Alltag und der Umgebung einer Pflegeeinrichtung.

Foto: Wir sind Altenpflege e.V.

Verantwortlich für Überforderung ist die beschleunigte Erzählweise moderner Rundfunkproduktionen. Die schnelle Schnittfolge sowie neue Technologien für Gesprächsmitschnitte, Telefonkonferenzen oder Chats können alte Menschen stressen. "Sie sind an ruhige Programmabläufe, behutsame Moderation und längere Dialoge gewöhnt – vor allem aber auch an Sendungen mit wenig oder keiner Werbung", weiß Armando Sommer vom Verein "Wir sind Altenpflege". Eher waren es laut Sommer Verbrauchertipps, journalistische Arbeit, redaktionelle Beiträge und Sendungen mit Unterhaltungswert, die früher den Rundfunk prägten.

Mit Webradio lassen sich also Radiosender für die Altenpflege einfach und klientelgerecht für alle Beteiligten umsetzen. Wie das geht, beschreibt Sommer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Webradio bietet demnach die Möglichkeit, eigene Sendeformate für ganz spezifische Zwecke oder Zielgruppen zu schaffen. So bietet "Wir Sind Altenpflege" kostenfrei und ohne Werbung einen Sender, auf dem zu vier definierten Sendezeiten passende Musik aus einem Fundus von mehr als 1 000 Titeln gespielt wird. Einrichtungen können auch eigene Sender einrichten, Sendezeiten definieren und den Situationen entsprechend passende Playlists abspielen. Es kann individuell zwischen Geburtstagsliedern oder beruhigender Musik in der Nacht gewählt werden. So lassen sich erinnerungsorientierte Sendeformate gestalten. Für die Moderation stehen freiverkäufliche Apps am Markt für einmalig rund fünf Euro zur Verfügung (s.o.). Mit einer solchen App werden ein Smartphone oder ein Tablet zum Studio.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.
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