Created with Sketch.

15. Mrz 2013 | News

Immer mehr Tiere in Seniorenheimen

Immer mehr Altenheime integrieren einer Umfrage zufolge Hunde, Katzen, Vögel oder Fische in die Betreuung alter und kranker Menschen – mit äußerst positiven Effekten. Heimleiter, Wissenschaftler und Seniorenverbände plädieren deshalb für mehr Einsatz von Tieren.

Immer häufiger ziehen Bewohner mit ihrem Tier ins Pflegeheim ein. Foto: Krüper

Sie hören zu, sie lassen sich streicheln, sie geben dem Alltag Struktur: Heimtiere, wie Vögel, Hunde, Katzen oder Kaninchen im wissenschaftlichen Kontext bezeichnet werden, erfüllen in deutschen Senioreneinrichtungen zunehmend wichtige Aufgaben. In Zeiten von demografischem Wandel und einem Mangel an Pflegekräften erkennen immer mehr Leiter von Seniorenheimen den Wert tierischer Gesellschaft für die betagten Bewohner. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Sozialforschungsinstituts ISIS für die Mars Heimtier-Studie 2013, an der 486 Einrichtungen bundesweit teilnahmen.

Demnach erlauben 87 Prozent der befragten Seniorenheime die Haltung eigener Tiere. "Seit dem Jahr 2000 gibt es einen deutlichen Trend in den Einrichtungen, die Tierhaltung zu gestatten – mit zunehmender Tendenz", sagt Uwe J. Schacher von ISIS, der die Online-Befragung durchführte. Jede zweite der befragten Institutionen (51 Prozent) gab an, dass die Bewohner die Erlaubnis zur Tierhaltung begrüßen und ihre Räume mit Heimtieren teilen. Allen voran wurden Vögel genannt, aber auch Katzen, Hunde, Fische und Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen hellen den Alltag der Senioren auf.

Therapiegang 2

Sonstiges

Therapiegang 2

Ideal für Einrichtungen, die mit frischem Wind immer wieder neue Anregungen präsentieren wollen: Das zweite, achtteilige Bilderset aus der Reihe "Therapiegang" belebt Flure wie Gruppenräume in stationären Einrichtungen. Neuer Wandschmuck und neues Therapieangebot: Alte Menschen verweilen, betrachten die Bildgeschichte "Hänsel und Gretel", erinnern sich und kommen ins Gespräch. Märchengestalten aus der Kindheit sprechen auch demenziell erkrankte Menschen an, setzen Gesprächsanreize für Senioren, Angehörige und Pflegekräfte.

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok