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06. Aug 2019 | News

Hören, was der Bewohner ausdrückt

Das Gefühl zu vermittlen, gehört zu werden, ist ein Qualitätsmerkmal professioneller Betreung laut Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz. Beziehungsangebote sollen dieses Gefühl erhalten und fördern.

Auch die Gestaltung der Umgebung hat Einfluss darauf, ob es gelingt, dem Bewohner das Gefühl zu geben, gehört zu werden.

Foto: AdobeStock/Andrey Popov

Welche Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten die Betreuungskraft im Alltag hat, um dieses Gefühl zu stärken und zu fördern, erläutert Beraterin Heike Jurgschat-Geer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Als Beispiel für eine einfache Aufgabe schlägt sie in ihrem Beitrag beispielsweise vor, das physische Zuhören und Ausredenlassen des Bewohners zu üben. "Im Alltag lässt sich immer wieder beobachten, dass Bewohnern das Wort abgeschnitten oder dass auf Äußerungen nur mit Floskeln phlegmatisch und zum Schein eingegangen wird", so Jurgschat-Geer.

Das inhaltliche Zuhören hingegen heiße, nicht nur physisch die Worte sondern auch die Bedeutung zu hören beziehungsweise zu verstehen. Dies erfordere ein höheres Kompetenzlevel und wäre vielleicht der zweite Schritt. Ein höheres Kompetenzniveau erfordern Bewohner, die nicht mehr oder nur stark eingeschränkt lautsprachlich kommunizieren können. Einfachere Übungen beziehen sich hier auf das "Hören" der Körpersprache und non-verbaler Signale.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

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