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08. Mai 2017 | News

Freude bereiten mit Putzgeheimnissen von früher

Saubermachen ist für jüngere Frauen eher lästig als lustig. Viele der heutigen Heimbewohnerinnen aber haben ihre Hausfrauenaufgaben mit Leidenschaft erfüllt. Daran lässt sich in der Betreuungsarbeit biografisch anknüpfen.

Detailaufnahme einer Seniorenhand, die mit einem Tuch über ein Waschbrett reibt

Beispiele aus der Praxis haben gezeigt, dass sich das Thema Putzgeheimnisse gerade für die Einzelbetreuung hervorragend eignet.

Foto: Werner Krüper

Für viele ehemalige Hausfrauen war jetzt im Frühjahr besonders viel zu tun: Die Fenster mussten geputzt, die Winterbetten gegen die Sommerbetten ausgetauscht, die Teppiche an der Teppichstange im Garten ausgeklopft, das Bohnerwachs auf den Boden aufgetragen oder der Parkettboden neu eingelassen werden.

Die aufwändigen jahreszeitlichen Großputzaktionen waren ein festes Ritual in der Jahresgestaltung, weiß Aktivieren-Autorin Maria Metzger. "Ob Sie den Frühjahrsputz, den Sommerputz oder den Weihnachtsputz thematisieren – Sie werden mit dem Thema Reinemachen immer mitten ins Herz der Hausfrau treffen", weiß die Buch- und Spieleautorin Metzger. Es könne auch vorkommen, dass gerade die Herren das Thema Putzen sehr interessiert. Entweder haben sie ihrer Frau im Haushalt bei besonders kräftezehrenden Aufgaben, wie Teppichklopfen oder Vorhänge aufhängen, geholfen, oder die Erinnerungen an die perfekte Hausfrau und Ehefrau bringen die schönen Begebenheiten von früher wieder hervor.

Wie Betreuende gemeinsam mit den Bewohnern Putzgeheimnisse lüften, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Sie kennen Aktivieren noch nicht? Dann bestellen Sie sich einfach unverbindlich Ihr kostenloses Probeexemplar!

Buchtipp: Aktivierungsblitz I, Gesprächsimpulse, Maria Metzger

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Das neue Vertellekes besticht durch farbenfrohe und noch besser zu unterscheidende Spielkarten, variable Spielfeldgestaltung durch auslegbare Karten, neue Themenbereiche wie Schlager- und Stichworträtsel, neue Fragen für bekannte Rätselarten wie Wortsammlung und Redensartenrätsel. Die erweiterte Spielanleitung erläutert neue Erkenntnisse in der Betreuung demenzkranker Menschen und erweitert die Sicht auf das Spiel und die Einsatzmöglichkeiten. Beieinandersitzen, sich etwas "vertellen", Geschichten erzählen: Das ist der Grundgedanke dieses Frage- und Antwortspiels für ältere Menschen. Das Spiel soll Anstöße geben zum Erinnern, Nachdenken, Schmunzeln und Singen. Ohne Versagensangst und Leistungsdruck nehmen die älteren Menschen Positives wahr, sehen ihre eigene Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl gefördert, lernen sich gegenseitig kennen, haben ein Gemeinschaftserlebnis und tauschen Erfahrungen aus. Dieses Spiel ist in der Altenhilfe ideal und langfristig einzusetzen - bei minimaler Vorbereitungszeit.

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