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26. Okt 2015 | News

Forscher plädieren für mehr Toleranz bei Heimtierhaltung

Wissenschaftler der US-Universitäten von Montana und Ohio sowie des britischen Waltham Centre for Pet Nutrition haben Hindernisse bei der Heimtierhaltung definiert und Lösungswege vorgeschlagen. Das berichtet die Zeitschrift "Mensch und Tier", die der "Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft" herausgibt.

Es muss nicht immer ein Hund sein. Auch Kleintiere oder Zierfische aktivieren und motivieren Senioren.

Foto: Werner Krüper

Anlass der Studie war, dass Senioren aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen davon absehen, ein Haustier anzuschaffen, obwohl die wohltuenden Effekte belegt sind. Die Angst, was aus dem Tier werden solle, wenn sie sich nicht mehr kümmern können, plagt viele Ältere. Die Forscher sehen Angebote von Stiftungen und Tierheimen als Lösung an und plädieren für mehr Toleranz in der Tierhaltung in Pflegeeinrichtungen, sodass ein Tier seinen Besitzer auf dem letzten Weg begleiten kann.

Chronische Krankheiten müssten kein Ausschlusskriterium für die Tierhaltung sein, so die Wissenschaftler. Die Betreuung von Katzen, Kleintieren oder Zierfischen erfordere beispielsweise weniger körperliche Aktivitäten als ein Hund. Pflegeeinrichtungen, Ärzte und Angehörige sollten diese Erkenntnis weitertragen und die Senioren bestärken.

Therapiegang 3

Sonstiges

Therapiegang 3

Ideal für Einrichtungen, die mit frischem Wind immer wieder neue Anregungen präsentieren wollen: Das dritte, achtteilige Bilderset aus der Reihe "Therapiegang" belebt Flure wie Gruppenräume in stationären Einrichtungen. Neuer Wandschmuck und neues Therapieangebot: Alte Menschen verweilen, betrachten die Bildgeschichte "Rotkäppchen und der böse Wolf", erinnern sich und kommen ins Gespräch. Märchengestalten aus der Kindheit sprechen auch demenziell erkrankte Menschen an, setzen Gesprächsanreize für Senioren, Angehörige und Pflegekräfte.

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