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01. Dez 2016 | News

Engagierte sehen Ehrenamt als persönliche Bereicherung

Mehr Partizipationsmöglichkeiten und eine engere Andockung an das Hauptamt – das wünschen sich die Ehrenamtlichen der Evangelischen Heimstiftung (EHS), Stuttgart. Vor allem kommt es ihnen darauf an, die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern, so die Ergebnisse einer Befragung, an der fast 1200 Ehrenamtliche teilgenommen haben.

Ehrenamtliche Betreuuerin einer Seniorin zugewandt

Für die Einrichtungsleitungen ist es wichtig zu wissen, wie ihre Ehrenamtlichen gestrickt sind, warum sie sich engagieren, welche Erfahrungen sie machen und welche Erwartungen sie haben, so die EHS. Deswegen fließen die Ergebnisse in die Weiterentwicklung des Ehrenamtskonzepts ein.

Foto: Werner Krüper

Die Ergebnisse zeigen: Das ehrenamtliche Engagement ist kontinuierlich und hoch. Jeder Dritte engagiert sich seit mindestens zehn Jahren, jeder vierte seit fünf bis zehn Jahren. Frauen engagieren sich dabei doppelt so häufig wie Männer. Und drei von vier Ehrenamtliche sind über 60 Jahre alt. "Damit liegt die EHS im Trend anderer Befragungen, die zeigen, dass in der Altenhilfe die Gruppe der Rentner die meisten Engagierten stellt und eine wichti-ge Stütze ist", sagt Dr. Thomas Mäule, Leiter der Stabstelle Theologie und Ethik der EHS.

Ehrenamtliche engagieren sich vielfältig und fühlen sich wertgeschätzt

Das Ehrenamt kennt zahlreiche Bereiche. So engagiert sich jeder Zweite in der persönlichen Begleitung von Heimbewohnern oder bei der Organisation von Festen und Projekten. 40 Prozent engagieren sich bei Mal- und Singkreisen oder beim Vorlesen, jeder Dritte gestaltet Gottesdienste und Andachten. Die Motivation für das Ehrenamt ist ebenso vielseitig. Der zentrale Beweggrund über alle Gruppen hinweg ist es, die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Denn viele Engagierte sehen im Ehrenamt eine ganz persönliche Bereicherung.

Zum Thema Angehörigenarbeit empfehlen wir Ihnen das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege.

Therapiegang 2

Sonstiges

Therapiegang 2

Ideal für Einrichtungen, die mit frischem Wind immer wieder neue Anregungen präsentieren wollen: Das zweite, achtteilige Bilderset aus der Reihe "Therapiegang" belebt Flure wie Gruppenräume in stationären Einrichtungen. Neuer Wandschmuck und neues Therapieangebot: Alte Menschen verweilen, betrachten die Bildgeschichte "Hänsel und Gretel", erinnern sich und kommen ins Gespräch. Märchengestalten aus der Kindheit sprechen auch demenziell erkrankte Menschen an, setzen Gesprächsanreize für Senioren, Angehörige und Pflegekräfte.

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1 Kommentare

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08. Dez 2016

Engagierte sehen Ehrenamt als persönliche Bereicherung ? ........................................................................................................... in der Tat können Ehrenämter eine positive persönliche Bereicherung sein. Wenn der Leiter der Evangelischen Heimstiftung Herr Dr. Thomas Mäule davon spricht gerade die Gruppe der engagierten Rentner sei eine wichtige Stütze so ist dies voll zutreffend. Wenn allerdings ehrenamtliche Helfer/ innen zur Entlastung personeller Engpässe von hauptamtlich tätigen Pflegepersonen " verplant " werden so ist dies ausdrücklich zu missbilligen. Einige Pflegeheimbetreiber "verplanen " ehrenamtliche Helfer/innen primär um Personalkosten zu sparen. Die naive "Meinung " Ehrenamtliche fühlten sich stetig wertgeschätzt, so ist dies schlichtweg tendenzielle Schönfärberei. Das Ehrenamt an sich wird von der Gesamtgesellschaft zuerst dann wahrgenommen wenn z.B. auch in Vereinen KEINE ehrenamtlichen Helfer ( Trainer ) mehr zur Verfügung stehen. Dies hängt jedoch schlichtweg an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung..... JEDER IST SICH SELBST DER NÄCHSTE,,,,,, EGOISMUS pur. Dies wird massive negative Folgen für die gesamte Gesellschaftsordnung in Deutshcland haben. Es sei die Frage erlaubt wann und wo hat Herr Dr.Thomas Mäule , Leiter der " Stabsstelle" Theologie und Ethik schon mal einen Ehrendienst geleistet ?

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