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14. Dez 2017 | News

Bewohner schwingen gern den Kochlöffel

Immer mehr Pflegeeinrichtungen gestalten den Alltag gemeinsam mit den Bewohnern oder Tagespflegegästen. Aktivieren hat für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift bei drei Praktikern nachgehakt, wie das gemeinsame Kochen funktioniert.  

Bewohnerin schneidet konzentriert Gemüse

Nicht nur diese Dame packt gern mit an: Gemüse putzen und schneiden sind ganz normale Tätigkeiten, so wie die Gäste der Tagespflege Dalhoffsburg in Ostfriesland sie von zu Hause kennen.

Foto: Thordis Gooßes

Barbara Vogt, stellvertretende Hauswirtschaftsleitung im Seniorenhaus Renchen in Baden-Württemberg schaut mit den Bewohnern regelmäßig beim Gemüsehändler um die Ecke vorbei, ob sie dort etwas sehen, worauf sie zusätzlich zum geplanten Essensangebot Lust haben. Die Präsenzkraft, die in der Wohnküche das Essen zubereitet wird von einer Betreuungskraft unterstützt. Beide beziehen die Bewohner ein, kommen mit ihnen ins Erzählen. "Alles ist so geplant, dass ausreichend Zeit da ist, um gemeinsam mit den Bewohnern zum Beispiel den Salat zu putzen – auch wenn es oft ohne die Bewohner schneller ginge. Wir schauen vielmehr gezielt, dass Aufgaben für die Bewohner dabei sind, die sie fordern, und nicht nur Nudeln ins Wasser geschmissen werden", so Vogt.

Anja Baier, Leitung Tagespflege Dalhoffsburg im ostfriesischen Aurich macht mit ihrem Team alles selbst: "Wir backen Schwarzbrot und Brötchen, kochen Marmelade ein, sammeln die Eier von unseren Hühnern im Garten und machen daraus Rührei. Und unsere Gäste sind immer mittendrin und bringen sich ein, so wie sie Lust haben."

Wie darüber hinaus das Ansgarhaus in Hannover mit seinem mobilen Kochwagen Bewohner einbezieht, die das Bett nicht verlassen können, ist nachzulesen in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar!

Vertellekes - das neue

Spiele

Vertellekes - das neue (Spiel)

Das neue Vertellekes besticht durch farbenfrohe und noch besser zu unterscheidende Spielkarten, variable Spielfeldgestaltung durch auslegbare Karten, neue Themenbereiche wie Schlager- und Stichworträtsel, neue Fragen für bekannte Rätselarten wie Wortsammlung und Redensartenrätsel. Die erweiterte Spielanleitung erläutert neue Erkenntnisse in der Betreuung demenzkranker Menschen und erweitert die Sicht auf das Spiel und die Einsatzmöglichkeiten. Beieinandersitzen, sich etwas "vertellen", Geschichten erzählen: Das ist der Grundgedanke dieses Frage- und Antwortspiels für ältere Menschen. Das Spiel soll Anstöße geben zum Erinnern, Nachdenken, Schmunzeln und Singen. Ohne Versagensangst und Leistungsdruck nehmen die älteren Menschen Positives wahr, sehen ihre eigene Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl gefördert, lernen sich gegenseitig kennen, haben ein Gemeinschaftserlebnis und tauschen Erfahrungen aus. Dieses Spiel ist in der Altenhilfe ideal und langfristig einzusetzen - bei minimaler Vorbereitungszeit.

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