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02. Dez 2016 | News

Betreuungsdokumention: vom Bewohner aus gedacht

Die neue Dokumentation mit der Strukturierten Informationssammlung (SIS) rückt die personenzentrierte Arbeit in den Mittelpunkt – auch in der Betreuung. Anhand eines Fallbeispiels stellt die aktuelle Ausgabe von Aktivieren die Umsetzung vor.

Zwei Mitarbeiterinnen unterhalten sich

Die SIS und die Maßnahmenplanung sollte die Betreuungsfachkraft mit der Pflegefachkraft gemeinsam bearbeiten.

Foto: Werner Krüper

Betreuungskräfte können natürlich weiterhin Gruppenaktivitäten für alle anbieten. Personenzentrierung fordert jedoch, dass sie aber hauptsächlich die Wünsche, Möglichkeiten und Interessen der Bewohner kennen sollten und Betreuungsleistungen mit ihnen oder den Angehörigen absprechen.

Wer mit dem Strukturmodell arbeitet, kann aus den Themenfeldern der Strukturierten Informationssammlung (SIS) mögliche Unterstützungsbedarfe durch die Betreuungsarbeit erkennen, wie Aktivieren-Autorin Bettina Greb-Kohlstedt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift darstellt. Damit setzt sie ihren im Juli begonnenen Dreiteiler fort. "Das setze voraus, dass in Einrichtungen die zum Teil sehr hohe Fachlichkeit erfahrener Betreuungskräfte erkannt und professionell genutzt wird", so die Dozentin und Multiplikatorin von Einstep (Entbürokratisierung in der Pflegedokumentation). Die SIS und die Maßnahmenplanung erarbeiten also sinnvoller Weise eine Pflegefachkraft und eine qualifizierte Betreuungsfachkraft gemeinsam, so die Empfehlung.

Wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann, macht die Autorin in ihrem Beitrag anhand einer beispielhaft ausgefüllte SIS eines fiktiven Bewohners vor, die auch als Download zur Verfügung steht.

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