Created with Sketch.

06. Jul 2017 | News

Aktuelle Zahlen: Arbeiten in der Altenpflege macht krank

Beschäftigte in der Altenpflege sind häufiger krank als Menschen in anderen beruflichen Branchen. Mit 24 Fehltagen pro Jahr stehen Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen in der Hitparade der Krankmeldungen ganz oben. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten "Gesundheitsatlas 2017" des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor.

Ab ins Bett: Wegen psychischer wie physischer Belastungen schätzen 42,9 Prozent der Beschäftigen in der Altenpflege ihre Arbeitsfähigkeit als "mäßig" bzw. "schlecht" ein.Foto: Krüper

Generell steht es gesundheitlich ausgerechnet um diejenigen nicht zum Besten, die ihren Lebensunterhalt im Gesundheitsbereich verdienen. Neben Mitarbeitenden in stationären Pflegeeinrichtungen waren im Jahr 2015 (auf Daten aus diesem Jahr basiert die BKK-Untersuchung) Arbeitnehmer in der sozialen Betreuung (21 Fehltage) und Beschäftigte in Krankenhäusern (18 Fehltage) besonders häufig krank. Der Schnitt aller Berufstätigen in Deutschland lag im Untersuchungszeitraum bei lediglich 16 Fehltagen.

Die Beschäftigten in der Altenpflege sind sich dieser Situation übrigens durchaus bewusst. In einer bundesweiten Befragung schätzten 42,9 Prozent von ihnen ihre Arbeitsfähigkeit als "mäßig" bzw. "schlecht" ein. Ein extrem hoher Wert – insgesamt beurteilten unter den Beschäftigten aller Berufsgruppen nur 23,5 Prozent ihre Arbeitsfähigkeit als "mäßig" oder "schlecht".

Die hohe Fehlzeitenquote in der Altenpflege ist die Folge sowohl physischer als auch psychischer Erkrankungen. Weibliche Beschäftigte in Pflegeheimen erreichten etwa mit 4,6 Krankheitstagen wegen psychischer Störungen einen doppelt so hohen Wert wie der Durchschnitt aller Beschäftigten (2,3 Krankheitstage). Auch Muskel- und Skelettkrankheiten betrafen Altenpflegerinnen (7 Fehltage) fast doppelt so häufig wie die weiblichen Beschäftigten insgesamt (3,7 Fehltage).

Werte gehen heute anders

Bücher

Werte gehen heute anders

Mitgefühl, Professionalität, Sicherheit , Lebensqualität: Werte bestimmen unser Denken, unser Handeln, Empfinden und Wohlbefinden. Welche Werte sind Ihnen in Ihrem Leben und bei Ihrer Arbeit wichtig? Was tun Sie, wenn Ihre Werte mit den Werten Ihres Arbeitgebers, der Kolleg:innen oder Pflegebedürftigen in Konflikt geraten? Das Buch will Denkanstöße geben und Fragen stellen. Denn Im täglichen Miteinander geht es häufig darum, eine Balance zu finden. Nutzen Sie die Anregungen und Hilfsmittel wie zum Beispiel das Wertequadrat. Und gestalten Sie dann Ihren Arbeitsalltag in der Pflege glücklicher und zufriedener.

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok