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22. Jul 2021 | Fortbildung

Projekt stärkt Kommunikation zwischen Pflegenden und Betreuten

Das europäische Projekt „Communicare“ entwickelt unter der Leitung des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg eine digitale Lernplattform, die sich dem Thema Kommunikation in der Pflege widmet.

Kleidung aussuchen, Wohlfahrtswerk Baden-Wuerttemberg
Für das eLearning-Programm werden typische Alltagssituationen definiert und Reaktionsmöglichkeiten mit deren Wirkung aufgezeigt. Der europäische Rahmen des Projekts macht es möglich, vielfältige Erfahrungen aus den beteiligten Ländern Deutschland, Österreich, Italien und Griechenland einfließen zu lassen.
Foto: Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg, Stuttgart

Zur Steigerung der Lebensqualität ist es für gepflegte Personen wichtig, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse von den sie betreuende Personene verstanden werden. Für Angehörige wie für Fachkräfte lohnt es sich daher gleichermaßen, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu trainieren. Das wird umso wichtiger, wenn die Bedingungen erschwert sind, beispielsweise die Hörfähigkeit eingeschränkt ist oder eine demenzielle Erkrankung vorliegt. Genau hier setzt Communicare an: Ziel des Projekts ist es, mit der Trainingsplattform für alle an der Pflege Beteiligten eine gute Unterstützung zu bieten, um in der Kommunikation sicherer zu werden und sich mit anderen über die eigenen Erfahrungen austauschen zu können.

Praxisnah entwickelt und erprobt
Im ersten Schritt untersucht das Forschungsteam Faktoren, die für das Gelingen der Kommunikation im Alltag entscheidend sind. Interviews mit Pflegenden und eine breite Auswertung der Fachliteratur bilden die Grundlage für das weitere Projekt.
Im zweiten Schritt geht es bei Communicare um die konkrete Entwicklung von Trainingsmöglichkeiten: Typische Alltagssituationen werden definiert und unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten mit deren Wirkung aufgezeigt. Beispiele demonstrieren, wie gute Kommunikation mit der gepflegten Person aussehen kann. Daraus entstehen Aufgabenstellungen und Materialien, die auf einer E-Learning-Plattform eingestellt werden.

Die Funktionalität und Akzeptanz der Plattform gilt es zunächst zu testen und zu optimieren, bevor sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die E-Learningplattform soll zum Projektabschluss 2023 veröffentlicht werden.

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