Created with Sketch.

07. Jun 2021 | Angebotsplanung

Kneipp nutzt die Kraft der Kräuter

Die Gesundheitsempfehlungen und Therapievorschläge des Pfarrers Sebastian Kneipp haben bis heute nichts an ihrer Bedeutung eingebüßt. Im Haus St. Maria Immaculata in Essen wendet das gesamte Team seit 2017 die Gesundheitslehre und die Naturheilverfahren von Sebastian Kneipp an und ist seit 2019 eine entsprechend zertifizierte Pflegeeinrichtung. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren zeigt Projektkoordinatorin Mechthild Hilber-Hackbarth konkrete Beispiele auf, wie in dem Haus die Bereiche Kräuter, Heilpflanzen und Ernährung in den Alltag integriert werden.

Kneipp Kraueter Haus St. Maria Immaculata
Um Balsam herzustellen, werden Schraubgläser mit getrockneten Kräutern oder Blüten gefüllt, mit Öl übergossen und gut verschlossen.
Foto: Haus St. Maria Immaculata (vor Corona aufgenommen)

Sebastian Kneipp (wir berichteten) gilt als Wiederentdecker der mild wirkenden Heilpflanzen. Er setzte sie zur Vorbeugung von Krankheiten sowie zur Heilung vieler Befindlichkeitsstörungen ein. Daran wollen die Mitarbeitenden aus Pflege und Betreuung anknüpfen und den Betreuten, wo es möglich ist, natürliche Alternativen zur Tablette bieten. Im hauseigenen Kneippgarten haben Team und Bewohnerschaft mittlerweile viele Kräuter angepflanzt, die dazu dienen, das Wohlbefinden der alten Menschen zu steigern. Zusammen mit den Wildpflanzen im Garten werden sie in der „Kräuterküche des Sozialen Dienstes“ und auch von der Hausküche frisch oder getrocknet zur Aufwertung der täglichen Mahlzeiten verwendet. Viele der Kräuter werden von den Betreuten als Tee genossen. Regelmäßig werden außerdem Balsam, Lippenpflegestifte, Massageöle, Kräuterbadezusätze oder Zimmersprays hergestellt.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Aktivieren. Weitere Ideen mit kulinarischem Bezug und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Der Zugang ist für Abonnenten der Zeitschrift bereits im Preis integriert und nach einmaliger Registrierung unbegrenzt möglich.

Passend dazu: Gesundheitsförderung, die Spaß macht

 

In Bewegungsrunden aktivieren

Bücher

In Bewegungsrunden aktivieren

Der Mensch braucht Bewegung, um beweglich zu bleiben. Körperlich, geistig und seelisch. Gerade auch für alte Menschen gilt das Motto: "Wer rastet, der rostet". Denn was nicht trainiert wird, verkümmert. Das Handbuch ist für alle Betreuungskräfte, die Senioren "bewegen" wollen, eine wahre Fundgrube. Ob es um Themenstunden mit Musik, Geschicklichkeitsspielen, Bewegungsexperimenten oder Gesprächen geht: Die jahreszeitlich ausgerichteten Inhalte sind für die Begleitung hochbetagter, nahezu immobiler Senioren und demenziell erkrankter Menschen geeignet. Der ausführliche Praxisteil ist in der Arbeit mit alten Menschen entstanden. Aus der Fülle von Ideen wählt jede Pflegekraft die passenden Anregungen. Dann wird jede Bewegungsstunde auch Begegnungsstunde.

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok