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28. Apr 2021 | News

Impfungen in Pflegeheimen wirken

Die Anzahl von Corona-Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen ist seit Beginn der Impfkampagne drastisch zurückgegangen. Laut eines Berichts des Bundesgesundheitsministeriums ist die Zahl der Infektionen in der stationären Langzeitversorgung im Vergleich zum Dezember auf ein Zwanzigstel zurückgegangen.

Foto: Benedikt
Mehr als ein Eintrag im Impfausweis: Die Infektionszahlen unter Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen ist drastisch zurückgegangen.
Foto: Benedikt

Schwerste und tödliche Verläufe in der Altenpflege sowie das Infektionsgeschehen konnten dadurch deutlich reduziert werden, ist dem Bericht zum Stand der Covid-19-Impfkampagne zu entnehmen. Mehr als die Hälfte der Über-60-Jährigen sind in vielen Bundesländern bereits geimpft.

Je nach Impfstoff sinkt bei Geimpften die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, deutlich im Vergleich zu Ungeimpften - um bis zu 80 Prozent bei Astrazeneca bis hin zu maximal 95 Prozent bei den mRNA-Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna. Das geht aus einer Übersicht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hervor.

Anfang April hatte das Robert Koch-Institut (RKI) in einem Bericht an das Bundesgesundheitsministerium erklärt, "dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen". Die Einschätzung bezieht sich auf das Übertragungsrisiko "spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis".

„Mit den Impfungen müssen auch die Freiheiten zurückkehren“, sagte am Sonntag die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen hätten eine lange und einsame Leidenszeit hinter sich, sagte die Bundestagsabgeordnete. Die Einrichtungen warteten nun dringend auf klare Vorgaben, die „wieder mehr Begegnung und Freiheit erlauben“.

Passend dazu: Einige Ländern erleichtern Besuche; Seniorenrat sieht großes Aufatmen in Heimen

Aktivierung auf Entfernung

Bücher

Aktivieren auf Entfernung

Corona macht erfinderisch. Andrea Friese und Bettina M. Jasper stellen ein Konzept für die Aktivierung von Senioren per Post und Telefon vor. Die Gedächtnistrainerinnen ermutigen und unterstützen Sie als Betreuungskraft mit vielen kreativen Ideen, Tipps und Checklisten zu organisatorischen Fragen. So gelingt es Ihnen leichter, den Kontakt zu Ihren Senioren zu halten, wenn ein Treffen in der Seniorengruppe oder Tagespflegeeinrichtung nicht möglich ist. Ob Sie Aufgaben-Postkarten versenden, mit einem Hörquiz oder einer Bewegungsübung am Telefon aktivieren, ein Vorlese-Tandem organisieren oder neue Techniken wie Skype oder Zoom ausprobieren: Sie schenken älteren Menschen Lebensfreude, brechen Einsamkeit und Isolation auf, unterstützen Senioren dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben. Die Übungen eignen sich natürlich auch für Einzel- und Gruppenaktivitäten in der Präsenzbegegnung.

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